Ankündigung: 1. Vollversammlung im Kitajahr 2017/2018

Die 1. Vollversammlung des aktuellen Kindergartenjahres 2017/2018 findet am Dienstag den 21. November 2017 um 19.00 Uhr im Sitzungssaal des Jugendamts am Eiermarkt 4-5 in 38100 Braunschweig statt. Beachten Sie bitte, dass der Zugang zum Gebäude über den Innenhof erfolgt.

Folgende Tagesordnung ist geplant:

  1. Begrüßung und Bericht über die Arbeit des Stadtelternrates der Kitas
  2. Wahl des neuen Vorstandes
  3. Aktuelle Informationen zu unserem Netzwerk „Unsere tolle Kita! – Qualität aus Sicht der Familien
  4. Offene Fragerunde

Für eine erfolgreiche Wahl ist es wichtig, dass möglichst jede Kita ein stimmberechtigtes Mitglied des Elternrats zur Vollversammlung entsendet. Wir bitten daher um zahlreiches Erscheinen. Stimmberechtigt sind alle gewählten Elternbeiräte. Je Kita darf eine Person wählen, die nicht Gesamtelternvertreter bzw. -vertreterin sein muss.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Bitte reichen Sie die Einladung an alle interessierten Eltern weiter. Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme und den Austausch mit Ihnen

» Hier finden Sie die Einladung als PDF-Version.

„Unsere tolle Kita!“ – Qualität aus Sicht der Familien

Vor einigen Monaten gelang es uns, Projektpartner des bundesweiten Programms „Qualität vor Ort“ zu werden. Hinter diesem Programm stehen die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Jacobs Foundation, um gemeinsam die Qualität in der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung zu fördern.

Das Programm unterstützt insgesamt 150 lokale Netzwerke in ganz Deutschland, und wir sind eines davon. Für unser lokales Netzwerk haben wir uns mit der Stadtverwaltung und freien Kita-Trägern zusammengetan. Unser Ziel ist es, in unserer Kommune ein gemeinsames Qualitätsverständnis zu entwickeln, das die unterschiedlichen Schwerpunkte der jeweiligen Akteure berücksichtigt und von dem alle Kinder und ihre Familien profitieren. Wir wollen damit die Grundlage zur Diskussion in weiteren Gremien (z.B. Jugendhilfeausschuss) schaffen, um im weiteren Verlauf spürbare Qualitätsverbesserungen bewirken zu können.

Als Stadtelternrat repräsentieren wir die Eltern und Kinder in unseren kommunalen Kindertagesstätten. Für uns ist es entscheidend, Unterstützung und Feedback aus einer breiten Elternschaft zu erhalten, um alle Interessen vertreten und ein repräsentatives Ergebnis erzielen zu können. Wie wir uns die gemeinsame Zusammenarbeit vorstellen, haben wir auf unserer Vollversammlung am 11. Mai präsentiert (die gezeigten Inhalte gibt es in unserer Dokumentenbibliothek).

Im ersten Schritt wollen wir alle Eltern in Braunschweig zum Thema Qualität in Kitas sensibilisieren und zum Qualitäts-Dialog ermutigen. Wir möchten vor allem zwei Dinge erreichen: Eltern sollen erfahren, was Qualität ist bzw. sein kann und wie sie in der eigenen Kita umgesetzt wird. Zusätzlich sollen alle Eltern die Möglichkeit haben, gute Qualität aus ihrer Sicht zu benennen und somit zur Weiterentwicklung der Kitas in Braunschweig beizutragen.

Liebe Eltern, begebt Euch in den informellen und kreativen Austausch rund um das Thema Qualität. Bezieht Eure Kinder und die Fachkräfte in Eurer Kita ein. Behaltet dabei das Positive im Blick. Denkt in Lösungen statt in Problemen. Stellt Euch zum Beispiel gegenseitig die Frage „Warum ist unsere Kita toll?“.

Entscheidet selbst, welche Form des Dialogs Ihr nutzen möchtet. Einige kommen vielleicht über Elterncafés in die Diskussion, andere nutzen Pinnwände oder Fragebögen. Bastelt oder malt mit Euren Kindern, was ihnen in ihrer Kita am besten gefällt. Diskutiert mit Eltern und ErzieherInnen. Seid kreativ und probiert einfach aus, was bei Euch am besten funktioniert. Inspiriert andere Eltern, indem Ihr Eure Vorgehensweisen auf unserer Facebook-Seite veröffentlicht.

Und ganz wichtig: bitte dokumentiert Eure Ergebnisse, bspw. in Form von Fotos oder Abschriften, und schickt sie uns. Nutzt dazu die bekannten Kontaktmöglichkeiten oder unsere Facebookseite. Eure Rückmeldungen sind für den weiteren Verlauf wesentlich, damit wir alle diskutierten Themenbereiche erkennen und im Sinne der Eltern priorisieren können. Wir danken Euch schon jetzt für Eure Unterstützung!

Wir werden hier und in den kommenden Vollversammlungen über die Fortschritte berichten.

Kita-Entgelte: Förderung von Kleinprojekten zur Qualitätsentwicklung in Kitas

Als im vergangenen Jahr die Kindergartengebühren in Braunschweig wiedereingeführt wurden, versprachen Politik und Verwaltung, die Mehreinnahmen ausschließlich in Maßnahmen zur Entwicklung der Qualität zu investieren. Inzwischen liegen erste Hochrechnungen vor: Zum Ende des aktuellen Kitajahres rechnet die Verwaltung mit Mehreinnahmen in Höhe von 1,7 Mio. €, ab 2018 belaufen sich die Schätzungen auf 2,5 Mio. € pro Jahr (siehe Mitteilung 17-04704).

Was genau Qualität bedeuten kann, erarbeiten wir mit Eltern, der Stadtverwaltung und freien Trägern von Einrichtungen in unserem Netzwerk „Unsere tolle Kita! Qualität aus Sicht der Familien“. Unser Ziel ist, einen Beitrag zu einem gemeinsamen Verständnis für Qualität in Kitas zu leisten und für zukünftige kommunale Entscheidungen fruchtbar zu nutzen.

Uns ist bewusst, dass die zu erwartenden Mehreinnahmen bei Weitem nicht ausreichen werden, um die großen Themen wie „dritte Betreuungskraft in Kindergartengruppen“ und „vollständige Beitragsfreiheit“ zu finanzieren. Dazu bedarf es grundlegender Entscheidungen auf Landes- bzw. Bundesebene. Nichtsdestotrotz möchten wir, dass Investitionen in Qualitätsmaßnahmen für Eltern und Einrichtungen spürbar erfolgen und individuelle Bedarfe von Einrichtungen aufgegriffen werden können. Es geht uns hier beispielsweise um die „vielen kleinen Dinge“, für die in den Einrichtungen oft das Geld fehlt.

Daher schlagen wir vor, dass aus einem Teil der Mehreinnahmen ein Fördertopf geschaffen wird, mit dem individuelle Kleinprojekte mit Bezug zur Qualitätsentwicklung in den Einrichtungen unterstützt werden können. Auf diesem Weg würde es im Kleinen zu einer finanziellen Entlastung der Eltern kommen. So ließe sich beispielsweise ein Forscher engagieren, der Kindern durch besondere Experimente regelmäßig neue Welten eröffnet. Oder es wird ein Koch finanziert, der mit den Kindern gemeinsam kocht. Für derartige Ausgaben müssten im Regelfall die Eltern aufkommen.

Wir stellen uns vor, dass Eltern, Leitung und Erzieher gemeinsam diskutieren, für welche Maßnahmen Anträge gestellt werden. Auf diesem Weg werden in den Einrichtungen Impulse für einen Dialog über Qualität gesetzt.

Das Antragsverfahren soll attraktiv und niederschwellig sein. Wir stellen uns vor, dass Eltern und Leitungen auf Basis eines Förderaufrufs gemeinsam ihre Anträge stellen. Ein paritätisch besetztes Gremium aus Vertretern von Eltern, Politik, Verwaltung und der freien Träger entscheidet über die Vergabe der Gelder. Ein positiver Bescheid gilt als Förderzusage im Sinne der Bewilligung eines vorzeitigen Maßnahmenbeginns. Die Einrichtung kann daraufhin die beantragten Kleinprojekte umsetzen, in dem sie die dafür notwendigen Ausgaben zunächst verauslagt. Die Erstattung erfolgt im Anschluss auf Nachweis.

Wir werden diesen Vorschlag im nächsten Jugendhilfeausschuss mit den Vertretern aus Politik und Verwaltung diskutieren. Eine erste Resonanz aus den Ratsfraktionen war positiv.

Diskutieren Sie mit auf unserer Facebook-Seite: In was würden Sie die Mehreinnahmen gerne investieren?

Die Braunschweiger Zeitung hat dieses Thema aufgegriffen und am 24. Juni einen Artikel dazu veröffentlicht, der über den nachfolgenden Verweis aufgerufen werden kann.

Pressestimmen:

Ankündigung: 2. Vollversammlung im Kitajahr 2016/2017 am 11. Mai 2017

Die 2. Vollversammlung des aktuellen Kindergartenjahres 2016/2017 findet am Donnerstag den 11. Mai 2017 um 18.30 Uhr im Sitzungssaal des Jugendamts am Eiermarkt 4-5 in 38100 Braunschweig statt. Beachten Sie bitte, dass der Zugang zum Gebäude über den Innenhof erfolgt.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht diesmal das Thema Qualität in unseren Kitas. Im Zusammenhang mit der Wiedereinführung der Kita-Gebühren informieren wir Sie darüber, wie aktuell ein Konzept entwickelt wird, um die Mehreinnahmen unter Einbezug der Eltern sinnvoll und spürbar für Qualitätsmaßnahmen in unseren Kitas einzusetzen.

Das bundesweite Förderprogramm „Qualität vor Ort wird uns dabei begleiten und unterstützen. Die Programmleiterin Valeska Pannier von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) berichtet zum Thema „Qualität in Kitas aus Perspektive der Eltern und Kinder“ und steht uns als Expertin anschließend für Diskussionen zur Verfügung.

Die Ergebnisse der Diskussionen werden in nachfolgenden Veranstaltungen vertieft. Wir werden Sie darüber informieren, wie Sie an der Gestaltung von Konzepten zur Qualitätsentwicklung teilnehmen können. Dabei sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Bitte reichen Sie die Einladung an alle interessierten Eltern weiter. Wir freuen uns auf eine informative Diskussionsrunde und Ihre Anregungen!

» Die digitalen Versionen der Einladung sowie unseres Projektsteckbriefs finden Sie in unserer Dokumentenbibliothek:

Die Flohkiste Kindergruppe e.V. sucht dringend neue Räumlichkeiten!

Auf der 1. Vollversammlung des aktuellen Kitajahres baten die Eltern der Flohkiste Kindergruppe e.V. um Mithilfe: das bestehende Mietverhältnis wurde zu Ende Mai 2017 gekündigt. Die Elterninitiative sucht jetzt dringend neue Räumlichkeiten. Ihr findet das komplette Anschreiben hier (als Download) bzw. im weiteren Verlauf dieses Artikels, zusammen mit den Kontaktdaten der zuständigen Elternvertreter.

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Ergebnis und Protokoll der 1. Vollversammlung im Kitajahr 2016/2017

Bei der 1. Vollversammlung im Kitajahr 2016/2017 wurde u.a. der Vorstand neu gewählt. Die aktuelle Besetzung findet Ihr hier. Das Protokoll der Versammlung kann ab sofort hier (als Download) oder im aufgeklappten Teil dieses Beitrags eingesehen werden.

Die Eltern der Flohkiste Kindergruppe e.V. haben die Veranstaltung genutzt, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen: das bestehende Mietverhältnis wurde zu Ende Mai 2017 gekündigt. Die Elterninitiative sucht daher dringend neue Räumlichkeiten. Mehr dazu findet Ihr in diesem Beitrag.

Die nächste Vollversammlung findet voraussichtlich im Februar 2017 statt. Die Einladungen werden rechtzeitig verschickt, sobald der Termin feststeht.

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Ankündigung: 1. Vollversammlung im Kitajahr 2016/2017

Die 1. Vollversammlung des aktuellen Kindergartenjahres 2016/2017 findet am Donnerstag den 3. November 2016 um 19.00 Uhr im Sitzungssaal des Jugendamts am Eiermarkt 4-5 in 38100 Braunschweig statt. Beachten Sie bitte, dass der Zugang zum Gebäude über den Innenhof erfolgt.

Folgende Tagesordnung ist geplant:

  1. Begrüßung und Bericht über die Arbeit des Stadtelternrates der Kitas
  2. Wahl des neuen Vorstandes
  3. Offene Fragerunde

Für eine erfolgreiche Wahl ist es wichtig, dass möglichst jede Kita ein stimmberechtigtes Mitglied des Elternrats zur Vollversammlung entsendet. Wir bitten daher um zahlreiches Erscheinen.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Bitte reichen Sie die Einladung an alle interessierten Eltern weiter. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

» Hier finden Sie die Einladung als PDF-Version.

Übergangsregelung ist beschlossen und tritt zum 1. August in Kraft

In seiner Sitzung vom 21. Juni hat der Rat der Stadt mehrheitlich die zusammen mit uns erarbeitete Übergangsregelung zur Wiedereinführung der Kindergarten-Entgelte beschlossen. Sie wird gemeinsam mit der neuen Entgeltstaffel zum 1. August wirksam. Damit werden für alle Kinder, für die seit 2011 entweder Krippengebühren oder Gebühren für die Kindertagespflege gezahlt wurden, ab 1. August maximal für den halben Zeitraum keine Gebühren fällig. Ergeben sich bei der Ermittlung des Ermäßigungszeitraumes Nachkommastellen, wird bei einem Betreuungszeitraum von weniger als 12 Monaten aufgerundet, ansonsten abgerundet.

Der genaue und vollständige Wortlaut der Regelung kann über die Beschlussvorlage 16-02153 im Ratsinformationssystem der Stadt abgerufen werden. Die wichtigsten Informationen sind außerdem in einer Präsentation zusammengefasst, die von Vertreterinnen der Stadtverwaltung bei unserer letzten Vollversammlung vorgestellt und uns dankenswerterweise zur Veröffentlichung überlassen wurde.

Nachdem die Regelung jetzt offiziell beschlossen ist, wird der Ermäßigungszeitraum bei der Festsetzung der Entgelte automatisch berücksichtigt. Da in kürzester Zeit mehrere Tausend Anträge geprüft und bearbeitet werden müssen, möchten wir an dieser Stelle den Wunsch der Stadtverwaltung weitergeben, von Rückfragen und Erkundigungen möglichst abzusehen, um einen reibungslosen Ablauf  zu ermöglichen. Wir bieten interessierten Eltern an, Fragen an die Stadtverwaltung entgegenzunehmen und gebündelt weiterzuleiten. Nutzen Sie dafür unsere Kontaktmöglichkeiten. Die Antworten werden anonymisiert und in regelmäßigen Abständen für alle sichtbar hier veröffentlicht.

Pressestimmen:

Ankündigung: 3. Vollversammlung im Kitajahr 2015/2016

Die 3. Vollversammlung des aktuellen Kindergartenjahres 2015/2016 findet am 16. Juni 2016 um 19.00 Uhr im Sitzungssaal des Jugendamts am Eiermarkt 4-5 in 38100 Braunschweig statt. Beachten Sie bitte, dass der Zugang zum Gebäude über den Innenhof erfolgt.

Die Veranstaltung widmet sich diesmal der geplanten Übergangsregelung im Zusammenhang mit der Wiedereinführung der Kindergartengebühren. Wir möchten den Abend nutzen, um das vom Fachausschuss favorisierte und derzeit noch in Abstimmung befindliche Verfahrensmodell vorzustellen und anhand von Fallbeispielen zu erläutern. Wir möchten versuchen, den Eltern eine Planungsgrundlage zu ermöglichen, auch wenn die endgültige Entscheidung erst am 21. Juni im Rat getroffen wird. Wir haben eine Expertin der Stadtverwaltung eingeladen, um Fragen aus dem Publikum zu beantworten. Wir freuen uns auf eine informative Diskussionsrunde.

Die Veranstaltung ist öffentlich, alle interessierten Eltern sind eingeladen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

» Hier finden Sie die Einladung als PDF-Version.

Modell zur Übergangsregelung im Jugendhilfeausschuss beschlossen – die Entscheidung fällt am 21.06. im Rat

In der Ratssitzung am 15.03. wurde zusammen mit der Wiedereinführung der Kindergarten-Entgelte zum 1. August auch die Einrichtung einer Übergangsregelung beschlossen. Ziel sollte sein, diejenigen Eltern zu entlasten, die in der Vergangenheit bereits hohe Krippengebühren zahlen mussten und künftig Kindergarten-Gebühren zahlen müssten.

Mitte April trafen sich die Stadtverwaltung, die Ratsfraktionen und wir vom Vorstand des Stadtelternrates, um diese Übergangsregelung inhaltlich auszugestalten. Es wurden verschiedene Modelle präsentiert und durchgerechnet. Schließlich wurde ein weiteres Modell entwickelt, das unter allen Beteiligten Zustimmung fand. Dieses „Modell Workshop“ sieht wie folgt aus:

Für Kinder, die in Braunschweig wohnen und für die vor Vollendung des 3. Lebensjahres Entgelte nach

  • dem Entgelttarif für die Kindertagesstätten sowie Einrichtungen der Teilzeit-Schulkindbetreuung der Stadt Braunschweig vom 27. Mai 2014,
  • dem Entgelttarif für die Kindertagespflege in der Stadt Braunschweig vom 27. Mai 2014,
  • dem Entgelttarif für die Kindertagesstätten sowie Einrichtungen der Teilzeit-Schulkindbetreuung der Stadt Braunschweig vom 8. Mai 2012,
  • dem Entgelttarif für die Kindertagespflege in der Stadt Braunschweig vom 8. Mai 2012,
  • dem Entgelttarif für die Kindertagesstätten sowie Einrichtungen der Teilzeit-Schulkindbetreuung der Stadt Braunschweig vom 28. Juni 2011 oder
  • dem Entgelttarif für die Kindertagespflege in der Stadt Braunschweig vom 28. Juni 2011

gezahlt wurden, werden die Entgelte für den Besuch der Krippen- bzw. Kindergartenbetreuung in Einrichtungen oder die Inanspruchnahme der Kindertagespflege im Krippen- oder Kindergartenalter maximal für die Hälfte der Monate, für die Entgelte nach den o.g. Entgelttarifen gezahlt wurden, auf Null festgesetzt. Sofern sich bei der Ermittlung des Ermäßigungszeitraumes Nachkommastellen ergeben, wird der Ermäßigungszeitraum bei einem Betreuungszeitraum von weniger als 12 Monaten aufgerundet, bei einem höheren
Betreuungszeitraum abgerundet.

Kurz zusammengefasst bedeutet das: für alle Kinder, für die seit 2011 vor Eintritt in den Kindergarten entweder (vergleichsweise hohe) Krippengebühren oder Gebühren für die Kindertagespflege gezahlt wurden, werden ab 1. August für den halben Zeitraum keine Gebühren fällig. Die Höhe der bisherigen Gebühren bzw. die Betreuungsdauer spielen dabei keine Rolle, es wird pragmatisch vom Höchstsatz ausgegangen. Die Ermäßigung wird auch für Kinder wirksam, die ab 1. August weiterhin eine Krippe aufsuchen oder eine Kindertagespflege im Krippenalter in Anspruch nehmen und in der Vergangenheit bereits Entgelte entrichtet haben.

Zwei Beispiele:

  • Ein Kind hat seit 2011 insgesamt 11 Monate lang die Krippe besucht und soll ab 1. August 2016 entgeltpflichtig im Kindergarten oder in der Kindertagespflege betreut werden. Die Betreuung dieses Kind wäre für ersten 6 Monaten entgeltfrei (der Ermäßigungszeitraum wird aufgerundet). Ab Februar 2017 wäre ein Betreuungsentgelt gemäß der neuen Entgeltstaffel zu entrichten.
  • Ein Kind hat seit 2011 insgesamt 15 Monate lang die Kindertagespflege in Anspruch genommen und soll ab 1. August 2016 entgeltpflichtig im Kindergarten oder in der Kindertagespflege betreut werden. Die Betreuung dieses Kind wäre für die ersten 7 Monaten entgeltfrei (der Ermäßigungszeitraum wird abgerundet). Ab März 2017 wäre ein Betreuungsentgelt gemäß der neuen Entgeltstaffel zu entrichten.

Im gestrigen Jugendhilfeausschuss wurde dieses Modell vorgestellt. Die entsprechenden Beschlussvorlagen 16-02153 und 16-02259 können im Ratsinformationssystem der Stadt abgerufen werden. Die Ausschussmitglieder stimmten mehrheitlich für das Modell. Nach erneuter Vorberatung im Verwaltungsausschuss fällt die endgültige Entscheidung am 21.06. im Rat der Stadt.

Pressestimmen: