Elternbrief

Liebe Eltern,

am 08.Mai 2012 um 14.00 Uhr entscheidet der Rat der Stadt Braunschweig in seiner öffentlichen Sitzung unter anderem über den Ausbau der Ganztagsplätze für die 3-6 Jährigen. Um dem Anliegen der Antragsteller mehr Gewicht zu verleihen, rufen wir alle Eltern auf, sich zu der Sitzung einzufinden. Damit signalisieren wir den Ratsherren, wie wichtig wir den Ausbau finden und machen klar, dass der Rat als gewählter Interessensvertreter seiner Wähler zu entscheiden hat.
Bitte unterstützen Sie mit Ihrem Kommen die Einrichtungen, die einen Antrag gestellt haben, egal ob Sie davon betroffen sind, oder nicht. Schließlich kann jeder in die Situation kommen, dass man mehr Unterstützung in der Betreuung der Kinder benötigt.

Der Stadtelternrat der Kindertagesstätten in Braunschweig

Die Tagesordnung der Ratssitzung

Mitteilung des Stadtelternrates an die Vorsitzenden und jugendpolitischen Sprecher der Ratsfraktionen in Braunschweig

Auf der zweiten Vollversammlung 2012 des Stadtelternrates der Kindertagesstätten ist deutlich geworden, dass der rasante Ausbau der Krippen (Betreuung U3) schon jetzt den prognostizierten Engpass in der klassischen Kita im Bereich Ganztagsplätze nach sich zieht. In mehreren Kitas geht die Angst um, dass beantragte Aufstockungen nicht durch den Rat der Stadt Braunschweig genehmigt werden, und somit für das Kitajahr 2012/2013 mit einem erheblichen Engpass im Ganztagsbereich zu rechnen ist. Kitas mit Krippengruppen haben es derzeit schwer Kinder, die nicht die eigene Krippengruppe besucht haben, ganztags zu betreuen. Dies stellt ein Problem für alle Eltern dar, die erst mit der Vollendung des dritten Lebensjahres ihres Kindes wieder voll berufstätig werden wollen.

Daher fordert der Stadtelternrat der Kindertagesstätten in Braunschweig den Rat der Stadt Braunschweig auf, mehr Gruppen in Ganztagsgruppen umzuwandeln, als es derzeit geplant ist.

Gleichzeitig stieß der angekündigte Entfall der ersten 5 Endgeldstufen für Krippenkinder auf Unverständnis, da ,außer durch den Entfall in den ersten fünf Stufen, es zu keinerlei Entlastung kommt. Zusammen mit der Beitragsfreiheit im Bereich der drei bis sechsjährigen und den wirren Verhältnissen im Endgeldbereich der Schulkindbetreuung prangert der Stadtelternrat das fehlende Entgeldkonzept im gesamten Kinderbetreuungsbereich an. Insbesondere die neue Regelung der Entgelte für die unter dreijährigen Kinder, die bereits in einer Kindergartengruppe betreut werden, führt insbesondere in Elterninitiativen zu Problemen, da diese Kinder noch den vollen Krippenbeitrag bezahlen müssen.

Gleichzeitig betont der Stadtelternrat nochmals nicht nur auf Quantität zu setzten, sondern gleichzeitig in die Qualität zu investieren (Ziel: dritte verbindlichen Kraft in der Kirppe; Gruppenreduzierung im Kitabereich der drei- bis sechsjährigen (Maximum 20 Kinder auf zwei Betreuerinnen). Sorge bereitet dem Stadtelternrat auch der auf dem Arbeitsmarkt bevorstehende Mangel an geeigneten Erzieherinnen und Erziehern.

Im Zuge der angestoßenen Debatte über ein inklusives Bildungssystem hofft der Stadtelternrat auf eine höhere Flexibilität bei der Aufnahme von Kindern mit Beeinträchtigungen. Ziel muss es sein, dass wie in der allgemeinbildenden Schule geplant, jedes Kind wohnortnah in jeder Kita betreut werden kann. Hierzu wird flexibles Personal, welches diese Kinder begleitet, bzw. diese Kitas unterstützt, benötigt. Der Vorstand des Stadtelternrates hat hierzu auf der Vollversammlung die Elternvertreterinnen und Elternvertreter aufgefordert die Diskussion über Inklusion in die Kitas hineinzutragen, z.B. über Beiratssitzungen etc. . Die daraus resultierenden Rückmeldungen aus den Einrichtungen sollen auf der nächsten Vollversammlung diskutiert werden.

Gerald Kühn

Elternbrief von Ver.di

Liebe Eltern,

wir haben folgenden Elternbrief von Ver.di erhalten. Der Brief informiert uns über die laufenden Tarifverhandlungen, sowie über eine wahrscheinliche Zuspitzung. Daher wird dieses ebenfalls ein Thema in der Vollversammlung am 22.03.2012 sein.
Viele Forderungen von Ver.di entsprechen unseren Forderungen und damit wir uns nicht gegenseitig behindern, sollten wir an einem Strang ziehen.
Ohne gutes Personal gibt es keine guten Kitas.

Anlagen: Elternbrief von Ver.di

Brief an den Bundeselternrat

Sehr geehrter Bundeselternrat,

mit großem Interesse habe ich Eure Resolution gelesen. Inklusion, das große(momentane) gesellschaftspolitische Thema, gehört nicht nur in die Schule, endlich wird das durch diese Resolution von höchster Elternvertreterseite mal deutlich geäußert.

Wir vom Stadtelternrat der Kindertagesstätten in Braunschweig haben seit Jahren darauf hingewiesen, wenn Kindertagesstätten und Krippen nicht inklusiv arbeiten, dann wird auch eine inklusive Bildung in der Schule nicht funktionieren. Das der Kindergarten, mit der individuellen auf die Stärken des Kindes fixierte Sichtweise, geradezu als Vorbild für den weiteren Bildungsweg in der Grundschule dienen könnte, haben leider die wenigsten Lehrbeauftragten dieser Bildungseinrichtungen begriffen. Trotzdem ist nicht alles in den Kitas „inklusiv“, das liegt, wie in der Resolution richtig dargestellt zum Einen an den Randbedingungen. Hier sieht der Stadtelternrat der Kitas in Braunschweig vor allem die Gruppenreduzierung (25 –> 20 Kinder bei 2 Betreuerinnen) als minimale Grundvoraussetzung für qualitativ hochwertige Betreuung, um den im Kita-Gesetz fixiertenBildungsauftrag gerecht zu werden. Als weiteren zentralen Punkt sehen wir, daß Bildung in einem hochentwickelten Land wie der Bundesrepublik Deutschland kostenfrei für alle sein sollte. Hier bitte ich Euch auf Bundesebene die Bereitstellung der finanziellen Mittel einzufordern, denn die Kommunen sind mit dieser Last überfordert. Vielen Dank für Eure Unterstützung, mit freundlichen Grüßen

Gerald Kühn

Cc: Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend

Buseinstieg

Verhalten beim Einsteigen von Kindergartengruppen in einen Linienbus

Bei einem Ausflug einer Kindergartengruppe ist das Problem aufgetreten, das ein Busfahrer die Türen sehr schnell geschlossen hat, und damit die Gruppe Probleme hatte in den Bus zu kommen.

Eine Elternvertreterin hat hierzu folgende Frage gestellt:

Gibt es mit der Braunschweiger Verkehrs AG irgendwelche Absprachen, dass man z.B. beim Busbetreten dem Fahrer Bescheid sagt und er die Türen länger offen lässt bis man als Gruppenleitung das OK gibt zum Weiterfahren? Welche Möglichkeiten hat man sonst noch, die Ausflüge sicherer zu gestalten?

Hier die Antwort von der Braunschweiger Verkehrs AG:

Bei den Linienbussen der Braunschweiger Verkehrs AG gibt es den sogenannten „Vorneeinstieg“. Bei erhöhten Fahrgastzustieg sollen unsere Fahrer aber den Fahrgästen auch die mittlere Tür zum Zustieg ermöglichen. Gerade auch bei Kindergartengruppen, bei der eine Aufsicht notwendig ist, ist dieses zum schnelleren Zustieg sinnvoll. Dabei sollte aber eine Begleitperson unserem Fahrpersonal die zur Fahrt notwendigen Fahrausweise vorzeigen oder ggf. lösen, gleichzeitig kann dadurch auch der Hinweis an die zusteigewillige Großgruppe mitgeteilt werden. Unser Fahrpersonal wird dann die 2.te Tür nach Möglichkeit besonders Überwachen. Nur auf die erste und zweite Tür kann unser Fahrpersonal Einfluss auf die Türsteuerung nehmen. Bitte nutzen Sie daher auch nur diese Türen.

Die Braunschweiger Verkehrs AG bietet für z.B. Kindergartengruppen, Schulklassen und anderen, die Möglichkeit das Fahren und den Umgang mit öffentlichen Verkehrsmittel zu üben und zu trainieren. Bei Interesse richten Sie eine  Anfrage dann an christopher.graffam@verkehrs-ag.de .

Neues vom Jugendhilfeausschuss

Am 16.02.2012 fand die letzte Sitzung des Jugendhilfeausschusses statt. In dieser Sitzung wurde unter anderem der Bericht zum Kinderschutz und zur Entwicklung der Hilfe zur Erziehung im Jahre 2011, die Handlungsempfehlungen gegen Kinder- und Familienarmut, das Gesetz zur Stärkung eines aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen und die Auslastungssituation im Krippen-, Kindergarten- und Schulkindbereich vorgestellt.

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INKLUSION – EINE GESELLSCHAFT WÄCHST ZUSAMMEN

In einer UN-Konvention ist festgelegt worden, dass jeder Mensch ein Recht auf Teilhabe in allen Bereichen der Gesellschaft haben soll. Das schließt Kindergarten, Schule, Beruf und Freizeit mit ein.

Im alltäglichen Leben gibt es da noch allerhand Hürden und Stolperstellen, die langsam abgebaut werden müssen. Manche Hürden liegen in den baulichen Voraussetzungen, andere sind in den Köpfen der Menschen.

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Was ist Inklusion?

Die Bundesrepublik Deutschland hat die UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2009 ratifiziert, hiernach müssen alle Unterzeichner ein inklusives Bildungssystem schaffen, was heißt das für die Betreuung der 0-10 Jährigen?
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Elternarbeit

Wir Eltern sind die Vorbilder unserer Kinder, die Erzieher/innen sind es auch!

Genau aus diesem Grund sollten die Familie und der Kindergarten nicht getrennt von einander, sondern in einer Erziehungspartnerschaft die Kinder bei ihrer Entwicklung begleiten.

Die Erziehungspartnerschaft ist das überragende Ziel der Elternarbeit und bedeutet, dass sowohl Eltern als auch der Kindergarten sich für einander öffnen müssen, um über ihre Erziehungsvorstellungen kommunizieren zu können. Damit soll keine Einmischung in das private Leben der Familie oder in die berufliche Tätigkeit der Erzieher/innen erfolgen, was von beiden Seiten befürchtet wird, sondern ein Austausch zwischen den beiden Lebenswelten unserer Kinder zu ihrem Wohlbefinden beitragen. Die wechselseitige Öffnung und Austausch ist von zentraler Bedeutung für die Elternarbeit.

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