Elternbrief von Ver.di

Liebe Eltern,

wir haben folgenden Elternbrief von Ver.di erhalten. Der Brief informiert uns über die laufenden Tarifverhandlungen, sowie über eine wahrscheinliche Zuspitzung. Daher wird dieses ebenfalls ein Thema in der Vollversammlung am 22.03.2012 sein.
Viele Forderungen von Ver.di entsprechen unseren Forderungen und damit wir uns nicht gegenseitig behindern, sollten wir an einem Strang ziehen.
Ohne gutes Personal gibt es keine guten Kitas.

Anlagen: Elternbrief von Ver.di

Brief an den Bundeselternrat

Sehr geehrter Bundeselternrat,

mit großem Interesse habe ich Eure Resolution gelesen. Inklusion, das große(momentane) gesellschaftspolitische Thema, gehört nicht nur in die Schule, endlich wird das durch diese Resolution von höchster Elternvertreterseite mal deutlich geäußert.

Wir vom Stadtelternrat der Kindertagesstätten in Braunschweig haben seit Jahren darauf hingewiesen, wenn Kindertagesstätten und Krippen nicht inklusiv arbeiten, dann wird auch eine inklusive Bildung in der Schule nicht funktionieren. Das der Kindergarten, mit der individuellen auf die Stärken des Kindes fixierte Sichtweise, geradezu als Vorbild für den weiteren Bildungsweg in der Grundschule dienen könnte, haben leider die wenigsten Lehrbeauftragten dieser Bildungseinrichtungen begriffen. Trotzdem ist nicht alles in den Kitas „inklusiv“, das liegt, wie in der Resolution richtig dargestellt zum Einen an den Randbedingungen. Hier sieht der Stadtelternrat der Kitas in Braunschweig vor allem die Gruppenreduzierung (25 –> 20 Kinder bei 2 Betreuerinnen) als minimale Grundvoraussetzung für qualitativ hochwertige Betreuung, um den im Kita-Gesetz fixiertenBildungsauftrag gerecht zu werden. Als weiteren zentralen Punkt sehen wir, daß Bildung in einem hochentwickelten Land wie der Bundesrepublik Deutschland kostenfrei für alle sein sollte. Hier bitte ich Euch auf Bundesebene die Bereitstellung der finanziellen Mittel einzufordern, denn die Kommunen sind mit dieser Last überfordert. Vielen Dank für Eure Unterstützung, mit freundlichen Grüßen

Gerald Kühn

Cc: Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend

Buseinstieg

Verhalten beim Einsteigen von Kindergartengruppen in einen Linienbus

Bei einem Ausflug einer Kindergartengruppe ist das Problem aufgetreten, das ein Busfahrer die Türen sehr schnell geschlossen hat, und damit die Gruppe Probleme hatte in den Bus zu kommen.

Eine Elternvertreterin hat hierzu folgende Frage gestellt:

Gibt es mit der Braunschweiger Verkehrs AG irgendwelche Absprachen, dass man z.B. beim Busbetreten dem Fahrer Bescheid sagt und er die Türen länger offen lässt bis man als Gruppenleitung das OK gibt zum Weiterfahren? Welche Möglichkeiten hat man sonst noch, die Ausflüge sicherer zu gestalten?

Hier die Antwort von der Braunschweiger Verkehrs AG:

Bei den Linienbussen der Braunschweiger Verkehrs AG gibt es den sogenannten „Vorneeinstieg“. Bei erhöhten Fahrgastzustieg sollen unsere Fahrer aber den Fahrgästen auch die mittlere Tür zum Zustieg ermöglichen. Gerade auch bei Kindergartengruppen, bei der eine Aufsicht notwendig ist, ist dieses zum schnelleren Zustieg sinnvoll. Dabei sollte aber eine Begleitperson unserem Fahrpersonal die zur Fahrt notwendigen Fahrausweise vorzeigen oder ggf. lösen, gleichzeitig kann dadurch auch der Hinweis an die zusteigewillige Großgruppe mitgeteilt werden. Unser Fahrpersonal wird dann die 2.te Tür nach Möglichkeit besonders Überwachen. Nur auf die erste und zweite Tür kann unser Fahrpersonal Einfluss auf die Türsteuerung nehmen. Bitte nutzen Sie daher auch nur diese Türen.

Die Braunschweiger Verkehrs AG bietet für z.B. Kindergartengruppen, Schulklassen und anderen, die Möglichkeit das Fahren und den Umgang mit öffentlichen Verkehrsmittel zu üben und zu trainieren. Bei Interesse richten Sie eine  Anfrage dann an christopher.graffam@verkehrs-ag.de .

Neues vom Jugendhilfeausschuss

Am 16.02.2012 fand die letzte Sitzung des Jugendhilfeausschusses statt. In dieser Sitzung wurde unter anderem der Bericht zum Kinderschutz und zur Entwicklung der Hilfe zur Erziehung im Jahre 2011, die Handlungsempfehlungen gegen Kinder- und Familienarmut, das Gesetz zur Stärkung eines aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen und die Auslastungssituation im Krippen-, Kindergarten- und Schulkindbereich vorgestellt.

Weiterlesen…

INKLUSION – EINE GESELLSCHAFT WÄCHST ZUSAMMEN

In einer UN-Konvention ist festgelegt worden, dass jeder Mensch ein Recht auf Teilhabe in allen Bereichen der Gesellschaft haben soll. Das schließt Kindergarten, Schule, Beruf und Freizeit mit ein.

Im alltäglichen Leben gibt es da noch allerhand Hürden und Stolperstellen, die langsam abgebaut werden müssen. Manche Hürden liegen in den baulichen Voraussetzungen, andere sind in den Köpfen der Menschen.

Weiterlesen…

Was ist Inklusion?

Die Bundesrepublik Deutschland hat die UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2009 ratifiziert, hiernach müssen alle Unterzeichner ein inklusives Bildungssystem schaffen, was heißt das für die Betreuung der 0-10 Jährigen?
Weiterlesen…

Elternarbeit

Wir Eltern sind die Vorbilder unserer Kinder, die Erzieher/innen sind es auch!

Genau aus diesem Grund sollten die Familie und der Kindergarten nicht getrennt von einander, sondern in einer Erziehungspartnerschaft die Kinder bei ihrer Entwicklung begleiten.

Die Erziehungspartnerschaft ist das überragende Ziel der Elternarbeit und bedeutet, dass sowohl Eltern als auch der Kindergarten sich für einander öffnen müssen, um über ihre Erziehungsvorstellungen kommunizieren zu können. Damit soll keine Einmischung in das private Leben der Familie oder in die berufliche Tätigkeit der Erzieher/innen erfolgen, was von beiden Seiten befürchtet wird, sondern ein Austausch zwischen den beiden Lebenswelten unserer Kinder zu ihrem Wohlbefinden beitragen. Die wechselseitige Öffnung und Austausch ist von zentraler Bedeutung für die Elternarbeit.

Weiterlesen…

GEMA-freie Kinderlieder für Kitas

Die GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) kam 2009 zu dem Schluss, sie müsse Gebühren von Kitas für die Verwendung und Vervielfältigung von Liedtexten / Notenblättern zu verlangen[1]. Zusätzlich sollten die Mitarbeiter der Kitas bei Aufführungen in denen gesungen oder musiziert wird, Titel Komponist, Verleger und Beginn der Nutzung der GEMA mitteilen.
Aus diesem Grund hat der Verein Musikpiraten e.V.[4] eine Initiative gestartet, die Kindern einen kostenlosen Zugang zum allgemeinen Liedgut ermöglichen soll[2]. Dabei sind GEMA-freie Liederbücher entstanden, die die Rechte, der von der GEMA vertretenen Verwalter, nicht mehr verletzen. Zur musikalischen Untermalung schuf man eine Instrumental-CD, die die Texte des Liederbuches begleitet. Diese Lieder sind Allgemeingut oder unter einer freien Lizenz [3] veröffentlicht und können beliebig vervielfältigt und verändert werden, es muss lediglich der Name des Verfassers genannt und ein Verweis auf das Projekt beibehalten werden.
Weiterlesen…