Betreuung der Kinder durch Eltern in bestreikten Kitas

Liebe Elternvertreterinnen, liebe Elternvertreter,

die Stadtverwaltung stellt sieben Kita-Gebäude für die Betreuung von Kindern durch Eltern zur Verfügung. Die Umsetzung dieses Betreuungsmodell muss ausschließlich durch die Eltern erfolgen. Dazu suchen wir vom Stadtelternrat Eltern, die die Betreuung übernehmen möchten. Wir wollen dabei unterstützen, indem wir die Bedarfe bündeln und auf die Kitas verteilen.

Wie bereits angekündigt haben wir gestern mit dem Oberbürgermeister Ulrich Markurth und der Sozialdezernentin Andrea Hanke über die Situation für die Eltern nach mittlerweile drei Wochen Streik gesprochen. Ebenfalls ging es in diesem Gespräch um den Vorschlag von Eltern, Kinder durch Eltern in wegen des Streiks geschlossenen Kindertagesstätten selbstorganisiert und eigenverantwortlich zu betreuen. Die Stadtverwaltung hat diesen Vorschlag geprüft und für möglich gehalten, so dass er ab Montag, 01.06.2015 in zunächst zwei Kitas und je nach Bedarf in weiteren fünf Kitas umgesetzt werden kann. Welche Kitas zuerst geöffnet werden, richtet sich nach der Rückfrage.

Durch dieses Angebot können die Kinder auch in den Streikzeiten in einer kindgerechten Infrastruktur betreut werden, sie haben Spielmöglichkeiten und Austausch mit anderen Kindern. Die Betreuung durch die Eltern wird dadurch erleichtert. Eltern lernen sich untereinander kennen und können eine Betreuungsgruppe gründen, indem sie eine abwechselnde Betreuung der Kinder vereinbaren. Außerdem haben einige Kinder die Möglichkeit, in ihrer vertrauten Umgebung und gemeinsam mit bekannten Kindern betreut zu werden.

Da die Stadt den Streik nicht unterlaufen darf, kann für die Organisation und Koordination der betreuenden Eltern und zu betreuenden Kinder kein Personal der Stadtverwaltung eingesetzt werden. Insofern liegt die Verantwortung für die Organisation und Umsetzung dieses Modells bei den Eltern. Da wir nicht alle Eltern erreichen können, sind wir auf die Mitarbeit der Elternvertreter/-innen angewiesen. Nur durch Ihre Mitarbeit und Unterstützung können wir dieses Modell, das sich viele Eltern in der aktuellen Streiksituation gewünscht haben, umsetzen!

Eltern, die bereit wären, jeweils zwei (bei unter 4-jährigen) bis drei Kinder in einer Kita zu betreuen, müssten zunächst eine Vereinbarung mit der Stadt abschließen. In dieser wird die Übergabe des Gebäudes und Haftungs- und Versicherungsfragen geregelt. Da die Verantwortung bei den Eltern liegt, wird die Überprüfung des Versicherungsschutzes der Kinder (Private Haftpflicht-/ Unfallversicherung) empfohlen. Gleichfalls müssen sich die betreuenden Eltern vor einer finanziellen Inanspruchnahme im Schadenfall durch die Eltern der betreuten Kinder absichern. Hier könnte ein Haftungsausschluss weiterhelfen. Bei der Übergabe würden städtische Mitarbeiter den verantwortlichen Eltern erläuternde Hinweise zum Gebäude geben. Die Eltern müssten sich bei Bedarf auch um die Versorgung mit Essen kümmern (beispielsweise durch Beauftragung eines Cateringservices).

Alle Eltern, die Interesse an der Nutzung des Betreuungsmodells haben – sowohl als betreuende Person als auch für einen Betreuungsplatz für das eigene Kind – werden gebeten, an unserer dafür eingerichteten Online-Umfrage teilzunehmen und diese entsprechend vollständig auszufüllen. Wir sammeln die Eintragungen, prüfen diese auf Betreuungsmöglichkeiten und würden dann die Eltern zur Möglichkeit der Notbetreuung in einer bestimmten Kita informieren (Bitte beachten: Da diese Onlineumfrage für uns als Initiator kostenpflichtig ist, bitten wir darum, den Fragebogen tatsächlich nur im Bedarfsfall auszufüllen und abzuschicken).

Unsere Bitte an Sie: Bitte leiten Sie diese Mail an die Eltern in Ihrer Kita weiter. Falls Sie nicht alle Mail-Adressen haben, nutzen Sie bitte Telefonketten o.ä..

Wenn Sie Fragen zu diesem Betreuungsmodell haben, wenden Sie sich bitte an Sandra Gehrlein unter .img oder Irene Stroot unter .img.

Sicherlich werden wir bei diesem Vorhaben nicht alle Wünsche und Bedürfnisse vollständig berücksichtigen können. Seien Sie versichert: Wir geben unser Bestes! Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen

Vorstand des Stadtelternrates der Kindertagestätten in Braunschweig,
vertr. durch die Vorsitzende Sandra Gehrlein

Elterninformationsveranstaltung von Ver.di am 2. Juni 2015 um 17:30 Uhr

Dr. Frank Ahrens von Ver.di hat uns heute darüber informiert, dass am kommenden Dienstag, 2. Juni 2015 um 17.30 Uhr eine Elterninformationsveranstaltung im Gewerkschaftshaus angeboten wird. Alle interessierten Eltern sind eingeladen, diese Veranstaltung für Fragen und zum Informationsaustausch zu nutzen.

Liebe Eltern,

seit dem 8. Mai 2015 befinden wir uns in einem unbefristeten Streik.

Bei vielfältigen Aktionen erleben wir, die Streikenden, viel Verständnis und Solidarität von Ihnen als Eltern und vielen Teilen der Bevölkerung.

Wir laden Sie am Dienstag, 2. Juni 2015 um 17:30, ins Gewerkschaftshaus ein.

Mit dieser Einladung möchten wir ein Forum für Fragen und zum Gespräch bieten. Bitte weitersagen.

Mit freundlichen Grüßen
Die Streikenden Kolleginnen und Kollegen aus Braunschweig

Das Gewerkschaftshaus befindet sich in der Wilhelmstraße 5 (die genaue Position finden Sie im Stadtplan der Stadt Braunschweig).

Die Einladung finden Sie auch auf unserer Facebook-Seite.

Gesprächstermin bei Herrn Oberbürgermeister Markurth am 29. Mai 2015

Die aktuelle Streiksituation zum Anlass nehmend, kam heute aus dem Sekretariat unseres Oberbürgermeisters Ulrich Markurth die Einladung zu einem Gespräch im Rathaus. Seitens der Stadt nehmen Herrn Markurth persönlich sowie Frau Sozialdezernentin Dr. Andrea Hanke an diesem Treffen teil.

Mehr Infos dazu folgen in Kürze hier und auf unserer Facebook-Seite.


Update 30. Mai 2015:

Im Gespräch mit dem Oberbürgermeister Markurth ging es u.a. um den Vorschlag von Eltern, Kinder durch Eltern in wegen des Streiks geschlossenen Kindertagesstätten selbstorganisiert und eigenverantwortlich zu betreuen. Die Stadtverwaltung hat diesen Vorschlag geprüft und für möglich gehalten, so dass er ab Montag, 01.06.2015 in zunächst zwei Kitas und je nach Bedarf in weiteren fünf Kitas umgesetzt werden kann. Welche Kitas zuerst geöffnet werden, richtet sich nach der Rückfrage.

Wir haben zu diesem Thema einen eigenen Beitrag erstellt, der weitergehende Informationen bereithält.

Weitere Pressestimmen zu diesem Thema finden Sie u.a. auch bei der Braunschweiger Zeitung und bei BraunschweigHeute.de:

Streikprotokolle – wie erleben betroffene Eltern den Streik?

Eine vom Streik betroffene Mutter hat uns tagebuchartige Einblicke in ihren vom Streik geprägten Alltag gewährt und uns erlaubt, diesen Bericht hier abzudrucken. Wir würden uns freuen, wenn weitere Eltern diesem Beispiel folgen und Ihren Alltag schildern könnten. Einblicke wie diese helfen, die Betroffenheit der Eltern nachzuvollziehen und die Forderung nach einem sofortigen Streikende zu untermauern!

Sie können bspw. die Kommentarfunktion unterhalb dieses Beitrages auf unserer Facebook-Seite nutzen, der Kommentar wäre dann für alle interessierten Leser sichtbar. Wer möchte, kann seinen Beitrag auch direkt an eine der folgenden E-Mail-Adressen senden:

  • Ver.di: .img
  • Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA): .img
  • Büro des Braunschweiger Oberbürgermeister: .img

Die betroffene Mutter schildert ihre Eindrücke wie folgt:

Freitag, 08.05.2015, 1. Streiktag
Wir probieren die Notbetreuung aus. Mein 4-jähriger Sohn wird gegen 8.00 Uhr von meinem Mann in eine Kita in Braunschweig gebracht, die Notbetreuung anbietet. Um 11.00 Uhr bekomme ich einen Anruf, ob ich meinen Sohn bald abholen könnte. Er weint sehr viel und lässt sich nicht beruhigen. Ich verlasse meinen Arbeitsplatz vorzeitig und hole ihn um 13.00 Uhr ab. Die Arbeit bleibt liegen.

Sonntag, 10.05.2015
Wir übergeben unseren Sohn an meine Eltern bei Mc Donalds an der Autobahnabfahrt Irxleben (Hälfte der Strecke zwischen Leipzig und Braunschweig). Er schreit fürchterlich und weint als er mit dem Auto allein zu meinen Eltern fährt. Er mag zwar seine Großeltern, ist es aber noch nicht gewohnt sie allein zu besuchen.

Montag, 11.05. bis Mittwoch 13.05.2015, 2.-4. Streiktag
Mein Mann und ich können arbeiten gehen aber unser Sohn schläft jeden Abend weinend ein. Eine Belastung für ihn und meine Eltern. Und das Wissen belastet auch uns.

Donnerstag, 14.05.2015, Feiertag
Wir holen unseren Sohn zurück.

Freitag, 15.05.2015, 5. Streiktag
Zum Glück ein Brückentag, wir haben Urlaub.

Montag, 18.05.2015, 6. Streiktag
Ich nehme unseren Sohn für 2 Stunden mit ins Büro. Danach bringe ich ihn zu seinem Opa in Braunschweig, der selbst noch berufstätig ist, sich aber einen halben Tag frei genommen hat. Er weint, bleibt aber da. Ich arbeite von mittags bis abends, um die Dinge zu schaffen.

Dienstag, 19.05.2015, 7. Streiktag
Ich nehme einen Tag Urlaub, um unseren Sohn zu betreuen. Meine Arbeit bleibt liegen.

Mittwoch, 20.05.2015, 8. Streiktag
Mein Mann verlässt das Haus kurz nach 6.00 Uhr, um seine Arbeit so früh wie möglich zu beginnen. Kein gemeinsames Frühstück. Ich nehme unseren Sohn für 2 Stunden mit ins Büro. Danach betreue ich ihn bis 16.00 Uhr bis mein Mann nach Hause kommt und fahre dann selbst ins Büro. Arbeite bis 19.30 Uhr. Kein gemeinsames Abendbrot. Als ich nach Hause komme, schläft unser Sohn.

Donnerstag, 21.05.2015, 9. Streiktag
Unser Sohn wird zu einem Freund gebracht, dessen Eltern sich wegen des Streiks frei genommen haben.In der Nacht auf Donnerstag wird unser Sohn wach und bittet, er will nicht in den „anderen“ Kindergarten gehen.

Freitag, 22.05.2015, 10. Streiktag
Ich nehme meinen Sohn wieder für 2 Stunden mit ins Büro. Die Arbeit von mindestens 4 Stunden bleibt liegen.

Dienstag, 26.05.2015, 11. Streiktag
Ich nehme am Vormittag mit meinem Sohn an der Protestkundgebung der Eltern im Rathaus teil. Anschließend bringe ich ihn mittags zu seinem Opa, der sich extra noch einmal frei nimmt, so dass ich von Mittag an arbeiten kann. Ich arbeite open end, um so viel wie möglich zu schaffen.

Mittwoch, 27.05.2015, 12. Streiktag
Mein Mann wird das Haus kurz nach 6.00 Uhr verlassen, um seine Arbeit so früh wie möglich zu beginnen. Ich werde am Vormittag zu Hause sein und unseren Sohn und einen Freund von ihm zu betreuen. Wenn die Mutter des Freundes nach der Nachtschicht ausgeschlafen hat, wird sie gegen 13.00 Uhr die Kinder übernehmen. Ich werde dann von 14.00 – 20.00 Uhr arbeiten, um meine Arbeit zu schaffen. Mein Mann wird unseren Sohn um 16.00 Uhr von seinem Freund abholen. Ich werde nicht mit meiner Familie Abendbrot essen können. Wenn ich nach hause komme, wird mein 4-jähriger Sohn schon schlafen. Meiner 13-jährigen Tochter werde ich noch ‚Gute-Nacht‘ sagen können.

Wie soll das weitergehen???
WARUM SITZEN SIE DAS THEMA AUS?

Unsere Urlaubstage sind gezählt, da wir auch ein schulpflichtiges Kind haben und die Oster-, Sommer-, Herbstferien überbrücken müssen – ganz zu schweigen von der 3-wöchigen Kita-Schließzeit im Sommer.
Unser Familienleben ist aus der Bahn. Wir sind gestresst und unsere Arbeit im Büro bleibt liegen. Wie lange werden das unsere Chefs noch mitmachen? Wer bezahlt unser zukünftiges unentgeltliche Freimachen, um unseren Sohn zu betreuen?
Unser Sohn wird bei dem ganzen Hin- und Her-Geschiebe zum absoluten Mama-Kind. Er ist durch den Wind! Wahrscheinlich kann ich ihn nach Beendigung der Streikzeit wieder neu eingewöhnen.

Wir leiden unter der ganzen Situation!!!
So wie uns geht es vielen Familien!

Ich habe NULL Verständnis, dass der Machtkampf von Verdi und die harte Haltung der Städte und Kommunen auf dem Rücken der Frauen und Familien und unseren KINDERN ausgetragen wird!!Familie und Beruf sind im Moment NICHT mehr mit einander vereinbar!

Eine wütende, verzweifelte, ohnmächtige Mutter und Architektin

Elterninitiative: „Kinderübergabe“ im Rathaus am 26. Mai 2015 um 10 Uhr

Uns erreichte folgender Aufruf zu einer Elternaktion, die für den kommenden Dienstag 26.05.2015 um 10 Uhr am Braunschweiger Rathaus geplant ist. Auch wir vom Vorstand des Stadtelternrates werden vor Ort sein, um die Interessen der Eltern zu vertreten und die Forderung zu bekräftigen, die Verhandlungen wieder aufzunehmen und die Streiks zu beenden.

Ich bin Elternvertreter in der Grünewaldstraße … wir Eltern planen am Dienstag, 10 Uhr zum Rathaus zu gehen und unsere Kinder dem Oberbürgermeister zu übergeben (und falls er nicht bereit ist, diese zu übernehmen, wenigstens unser UNVERSTÄNDNIS deutlich zu machen). Vielleicht können sich ja möglichst viele, weitere Eltern, Kinder, Kindergärten, …. anschließen. Je mehr, desto bessser. Es muss was passieren …

Das Dienstzimmer des Oberbürgermeisters befindet sich im Rathaus-Altbau am Platz der Deutschen Einheit 1 (die genaue Position finden Sie im Stadtplan der Stadt Braunschweig).

Den Aufruf finden Sie auch auf unserer Facebook-Seite „KitaStadtelternratBS„.

Facebook: KitaStadtelternratBS – Informationen, Meinungen und Aktionen zum Streik

Vielen Dank für die tolle Resonanz auf unsere Facebook-Seite “KitaStadtelternratBS”! Nutzen Sie diese Plattform auch weiterhin zum Informationsaustausch sowie zur gegenseitigen Verabredung von Aktionen und Unterstützungsleistungen. Hinterlassen Sie Ihre Meinung an der Pinnwand.

Die jeweils 5-letzten Beiträge der Seite werden hier gespiegelt. Die komplette Historie aller Einträge finden Sie direkt auf der Facebook-Seite. Die Informationen und Wortmeldungen auf der Seite sind öffentlich zugänglich, zum Hinterlassen eines Beitrages benötigt man einen Account bei Facebook.

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Eintracht4Kids-Laternenumzug

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Bislang keine Einigung im Tarifstreit in Sicht – Streik wird über Pfingsten hinaus fortgeführt!

In einer offiziellen Pressemitteilung kündigt Sebastian Wertmüller (Geschäftsführer des ver.di-Bezirks Süd-Ost-Niedersachsen) an, dass die Streikaktivitäten im Sozial- und Erziehungsdienst auch über Pfingsten hinaus unbefristet fortgeführt werden: „Wir werden ohne Unterbrechung den Streik fortführen. D. h. unbefristet über Pfingsten hinaus.“ Begründet wird diese Maßnahme damit, dass die Arbeitgeber kein Angebot vorlegen. Nach eigenen Aussagen ist ver.di bereit und in der Lage, die Streikaktivitäten innerhalb eines Tages einzustellen, wenn es einen verhandelbaren Vorschlag gibt.

Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) ist nach eigener Aussage jederzeit zur Fortsetzung der Verhandlungen bereit und fordert ihrerseits die Gewerkschaften dazu auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Auf ihrer Verhandlungsseite hat die VKA Informationen zur aktuellen Tarifrunde zusammengetragen.

Genauso wie alle anderen betroffenen Eltern in Braunschweig halten wir den gegenwärtigen Stillstand im Tarifstreit für untragbar! Es liegen uns Beschwerdeschreiben von berufstätigen Eltern vor, die mangels Alternativen ihre Kinder privat betreuen und dadurch Urlaub und Arbeitszeit opfern müssen, was zu Spannungen im Berufsumfeld führt – ganz abgesehen vom Stress, der den betroffenen Kindern zugemutet wird. Wir rufen daher die Verhandlungspartner auf, so schnell wie möglich die Tarifverhandlungen wiederaufzunehmen, um den betroffenen Eltern die Rückkehr zum normalen Alltag zu ermöglichen!

Wir haben bei Facebook die Seite „KitaStadtelternratBS“ eingerichtet, die wir interessierten Eltern als Plattform für den direkten Austausch untereinander und zur Organisation von Selbsthilfe anbieten möchten, aber auch als Bühne für Anregungen, Meinungen und Kritik!

Über den aktuellen Stand der Einsatzbetreuung in den Braunschweiger Kindertagesstätten informiert die Stadt Braunschweig auf Ihrer Internetseite. Weitere Auskünfte erteilt das Bürgertelefon unter der Ruf-Nr. 0531/470-1.

Diese und weitere Pressestimmen finden Sie u.a. hier:

Streik in den Braunschweiger Kitas hat begonnen – diese Einrichtungen sind betroffen

  • ab dem 8. Mai sind geschlossen: Christian-Friedrich-Krull Straße, Karlstraße, Lamme, Madamenweg (inklusive Gruppe Leiferde), Peterskamp, Prinzenpark mit Außengruppe) Kastanienallee, Querum, Recknitzstraße, Rühme, Schuntersiedlung, Volkskindergarten, Außengruppe Schölkestraße/Ölper
  • ab dem 11. Mai schließt zusätzlich die Kita in der Dorothea-Erxleben-Straße
  • ab dem 12. Mai schließt zusätzlich die Kita in der Grünewaldstraße
  • ab dem 18. Mai schließen zusätzlich: Kasernenstraße, Leibnizplatz, Rautheim
  • am 15. Mai wird die Einrichtung in Riddagshausen bestreikt
  • am 20. Mai wird die Kita im Fichtengrund bestreikt

Folgende Kitas sind nach derselben Information geöffnet, aber im Betriebsablauf eingeschränkt:

  • Alsterplatz, Böcklinstraße, Frankfurter Straße (Notdienstkita), Fichtengrund (nur bestreikt am 20. Mai), Gartenstadt, Gliesmarode (Notdienstkita), Hondelage, Lehndorf, Lindenbergsiedlung (Notdienst), Magnitorwall, Neue Knochenhauerstraße, Pfälzerstraße (Notdienstkita), Riddagshausen (nur bestreikt am 15. Mai), Schölkestraße (Notdienstkita), Schwedenheim (Notdienstkita), Siegmundstraße, Südstadt

Bitte achten Sie auch auf die Aushänge in Ihren Kitas.

Ebenfalls interessant sein dürften die Informationen und Anregungen auf der Homepage der Bundeselternvertretung. Dort wird u.a. darauf eingegangen, wie Eltern sich untereinander helfen und den Streik unterstützen können. Außerdem wird für den 11. Mai, dem Tag der Kinderbetreuung, eine Soli-Dankeskundgebung vor dem Rathaus angeregt.

Diese und weitere Pressestimmen finden Sie u.a. hier: